Zur Glaubwürdigkeitskrise der Wissenschaft

17.11.2015

Am Donnerstag, 19. November 2015, findet zum UNESCO Welttag der Philosophie im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums an der RWTH Aachen ein Gastvortrag unter dem Titel „Wissenschaft, Wirtschaft, Politik: Zur Glaubwürdigkeitskrise der Wissenschaft“ statt.

 

2005 hat die UNESCO-Generalkonferenz erstmals zum Welttag der Philosophie aufgerufen. Ziel ist es, die Philosophie als eine Disziplin anzuerkennen, die zu kritischem, unabhängigem Denken anregt und zum besseren Verständnis der Welt führen kann. Der Welttag soll die Gelegenheit bieten, das philosophische Gespräch mit Fachleuten, Studierenden und Laien zu suchen.

Diesem Aufruf ist auch das Philosophische Institut der RWTH gefolgt. Professor Dr. Martin Carrier von der Universität Bielefeld wurde eingeladen, im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums über die Glaubwürdigkeitskrise der Wissenschaft und ihre Ursachen zu referieren.

Im Fokus des Vortrages stehen die Kommerzialisierung und Politisierung der Wissenschaft als Ursache für die Wissenschaftsskepsis der Öffentlichkeit. Es werden Lösungsansätze zur Gegenpolitisierung und Stärkung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit diskutiert, um sie als ein dem Allgemeinwohl dienendes Element in die Wahrnehmung der Gesellschaft zu rücken.

Der Vortrag findet von 18 bis 20 Uhr in der Pausenhalle des Philosophischen Instituts, Eilfschornsteinstraße 16, 52062 Aachen, statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Redaktion: Presse und Kommunikation