Studentische Hilfskraft (w/m/d)

Beschichtungen im Maschinenbau - Forschung und Entwicklung

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Max Philip Möbius

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Lehrstuhl für Oberflächentechnik im Maschinenbau

Unser Profil

Beschichtungen im Maschinenbau erfüllen eine Vielzahl an Funktionen. Auch die Prozesstechnologie, mit der die Beschichtungen hergestellt werden, sind vielfältig. Die ausgeschriebene HiWi-Stelle fokussiert sich auf physischen Gasphasenabscheidung (engl.: Physical Vapor Deposition, PVD) und Beschichtungen im Bauteilbereich: Zahnräder, Lager, Antriebsketten, Getriebe etc. Historisch gesehen, haben sich PVD-Beschichtungen erstmals erfolgreich am Markt als Verschleißschutz für Zerspanende Werkzeuge durchgesetzt. Hierdurch konnten Schnittparameter hin zu einer deutlich höheren Produktion erweitert werden. Zudem ließen sich bisher unbearbeitbare Werkstoffe zerspanen, was ein Treiber für neue Innovationen war. Im Automobilbereich konnte mithilfe von diamantähnlichen Kohlenstoffbeschichtungen (engl. Diamond like Carbon, DLC) die Dieseltechnologie auf ihren heutigen Stand der Technik weiterentwickelt werden. Im Hinblick auf die zunehmende Elektrifizierung im Automobilbereich gibt es neue Anforderungen. Es müssen innovative Beschichtungen erforscht und entwickelt werden, wobei Aspekte der Energieeffizienz und damit eine Verringerung von Reibungsverlusten im Vordergrund stehen. Ein vielversprechender Ansatz ist die Auslegung von Beschichtungen zur gezielten Wechselwirkung mit Schmierstoffen und dessen Additiven zur Reibungs- und Verschleißreduktion. Im Fall von Stahloberflächen ist dieses Prinzip seit Jahrzehnten Stand der Technik.

In einem aktuellen Projekt sollen sogenannte "triboaktive" Beschichtungen entwickelt werden. Einer verschleißbeständigen CrAlN-Beschichtung werden aktive Komponenten zulegiert (Mo, Fe, Cu, W ...), um die Wechselwirkung mit dem Schmierstoff einzugehen und Reaktionsschichten in der Kontaktzone auszubilden. Fragestellungen liegen im Bereich einer funktionsgerechten Schichtchemie und Mikrostruktur. Außerdem wird gezielt die Wechselwirkung mit dem Schmierstoff in tribologischen Tests untersucht. Es sollen Erkenntnisse zur Reaktionsschichtbildung und dessen Wirkung generiert werden.

Als Hiwi am Institut für Oberflächentechnik erwartet euch ein umfassendes und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum. Ihr werden eng eingebunden und könnt aktiv zur Erforschung und Entwicklung von Beschichtungen für die Industrie beitragen und damit einen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leisten.

Ihr Profil

Du studierst an einer Hoch- oder Fachhochschule und hast Interesse oder idealerweise bereits Vorkenntnisse in einem der folgenden Bereiche:

  • Maschinenbau
  • Werkstofftechnik, Beschichtungstechnologien
  • Analyse von Schichteigenschaften
  • Erprobung von Beschichtungen mit anschließender Auswertung

Du zeigst:

  • Interesse an der Beschichtungstechnik
  • Pflichtbewusstsein besonders hinsichtlich der Durchführung wissenschaftlicher Praxis
  • Fachkenntnisse im Bereich der Produktionstechnik und/oder Werkstoffe 
  • Erfahrungen im Umgang mit Office Programmen
  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch
  • Ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Motivation

Ihre Aufgaben

Für die Unterstützung der Forschungsvorhaben suchen wir ab sofort eine studentische Hilfskraft. Du solltest eine hohe Motivation und Interesse an einer längerfristigen Beschäftigung am IOT mitbringen. Idealerweise bist du offen für eine Promotion im Anschluss an dein Studium. Die folgenden Aufgaben werden den Schwerpunkt deiner Beschäftigung darstellen:

  • Weiterentwicklung von Beschichtungsprozessen und Beschichtungen
  • Arbeit mit Produktionsanlagen zur Herstellung von Beschichtungen
  • Analyse von Schichteigenschaften
  • Erprobung der Beschichtungen
  • Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse

Unser Angebot

Die Einstellung erfolgt als Studentische Hilfskraft.
Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 6 Monate.
Eine Weiterbeschäftigung von mindestens 1 Jahr ist vorgesehen.
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle.
Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt 12 Stunden.
Vorarbeiten für Klausurenphasen sind durch ein Stundenkonto möglich.
Die Eingruppierung richtet sich nach der Richtlinie für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte.
Die Stelle ist bewertet mit 12,00 € pro Stunde, ab 01.01.2024 mit 13 € pro Stunde.

Über uns

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Die RWTH bietet im Rahmen eines Universitären Gesundheitsmanagements eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten (z. B. Hochschulsport) an. Für Tarifbeschäftigte und Beamtinnen und Beamte besteht ein umfangreiches Weiterbildungsangebot und die Möglichkeit, ein Jobticket zu erwerben.
Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter.
Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.
Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.
Im Sinne der Gleichbehandlung bitten wir Sie, auf ein Bewerbungsfoto zu verzichten.
Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten nach Artikeln 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) finden Sie unter https://www.rwth-aachen.de/dsgvo-information-bewerbung.

Bewerbung
Nummer:V000006465
Frist:29.02.2024
Postalisch:RWTH Aachen University
Lehrstuhl für Oberflächentechnik im Maschinenbau
Max Philip Möbius
Kackertstraße 15
52072 Aachen
E-Mail:
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