Mediathek Zahnmedizin

 
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Auf Biegen und Brechen

Für Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner sind sehr gute feinmotorische Fähigkeiten unerlässlich. Daher werden sie von einigen Universitäten in Deutschland und in Österreich sogar in Studieneignungstests geprüft. Die RWTH berücksichtigt die Ergebnisse solcher Tests bei ihrer Studienplatzvergabe nicht, die Biegeübungen eignen sich jedoch hervorragend zur Selbstüberprüfung.

In den Tests muss Draht exakt nach einer Vorlage gebogen werden. Wer Lust hat, das einmal ganz ohne Prüfungsdruck auszuprobieren und seine feinmotorischen Fähigkeiten zu verbessern, kann die beiden verlinkten Videos dazu verwenden.

Die Filme bieten perfekte Übungsmöglichkeiten im Vorfeld des Studiums. Lediglich das Material muss besorgt werden.

Als Zange kann eine handelsübliche Spitzzange dienen, die es z.B. im Baumarkt zu kaufen gibt. Die Länge der Zange sollte insgesamt ca. 14 cm betragen.

Zum Biegen eignet sich Stangendraht (Chromium-Draht, Menzanium-Draht) mit folgenden Eigenschaften: federhart, Durchmesser 0,8 mm, Länge 150 mm. Ggf. kann entsprechender Stangendraht auch in einem Dentallabor erworben werden. Nachfragen lohnt sich. Darüber hinaus kann man diese Bezugsquelle nutzen.