RWTH unterstützt GUtech

28.10.2020

Mit dem Projekt Step2Future unterstützt die RWTH die Entwicklung der GUtech. Gemeinsame Projekte in der Lehre.

 

Mit dem Projekt Step2Future begleitet die RWTH Aachen ihre Partneruniversität, die German University of Technology in Oman (GUtech), bei ihrer weiteren Entwicklung. Gefördert wird diese Kooperation durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst e. V. (DAAD). Federführung hat hierbei der Rektoratsbeauftragte für die Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten Professor Robert Schmitt, der zugleich Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH ist. Gemeinsam mit Professor Heribert Nacken, Rektoratsbeauftragter für Digitalisierung und Blended Learning, werden zudem innovative Projekte der digitalen Lehre vorangetrieben.

Zuletzt dokumentierte die gewachsene Zusammenarbeit der RWTH und der GUtech das Programm für virtuelle Praktika für GUtech-Studierende. Engagiert haben sich hier neben dem WZL und der Energy & Mineral Resources Group (EMR) das Lehr- und Forschungsgebiet Internationale Wirtschaftsbeziehungen, der Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik und der Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen. "Es freut mich sehr, dass wir durch unsere gemeinsamen vergangenen und laufenden Projekte mit der GUtech zum Erfolg der virtuellen Praktika beigetragen haben“, erläutert Professor Schmitt.

Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

Die Zusammenarbeit der beiden Unis läuft auf vielen Ebenen - die Angebote reichen von Praktika für RWTH-Studierende über Lehraufenthalte bis hin zur Unterstützung groß angelegter Forschungsprojekte. Vor diesem Hintergrund empfiehlt RWTH-Rektor Professor Ulrich Rüdiger: „Einen solchen Partner auf der Arabischen Halbinsel zu haben ist eine besondere Chance. Wir möchten unsere Studierenden und Forschenden ermutigen, die Möglichkeiten der Partnerschaft mit der GUtech zu nutzen.“

Die Praktika nach Vorbild des internationalen Undergraduate Research Opportunities Programms UROP, bei denen die Studierenden coronabedingt diesen Sommer digital in laufende RWTH-Forschungsprojekte integriert wurden, haben gezeigt, was auch kurzfristig möglich ist: Im Zuge der Pandemie wurde dieser Bedarf sehr akut. „Den beteiligten RWTH-Einrichtungen gilt ein besonderer Dank für ihren bemerkenswerten Einsatz unter schwierigen Umständen“, betont Professorin Ute Habel, Prorektorin für Internationales der RWTH. Auch Professor Armin Eberlein, Vizerektor für akademische Angelegenheiten der GUtech, kommentiert: „Unsere Studierenden konnten in anspruchsvollen Projekten mitwirken und aus der Ferne Kontakte nach Aachen aufbauen. Es war für sie eine einzigartige Erfahrung.“

Redaktion: Presse und Kommunikation