Aachener Abendgespräche zur schulischen Inklusion finden online statt

28.10.2020

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Meike Penkwitt

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Das Lehr- und Forschungsgebiet Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Heterogenität der RWTH Aachen lädt zu Gesprächen zur schulischen Inklusion ein. 

 

Diese finden als Zoom-Meeting jeweils von 18.30 bis 20 Uhr statt.

Dienstag, 3. November 2020

  • Dr. Christine Preißmann: „Menschen mit Autismus – Was ist hilfreich in der Schule? Bedürfnisse, Erfahrungen und Hilfen“

Die spezifischen Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen mit Autismus führen zu zahlreichen Fragen und Missverständnisse im schulischen Alltag. Aber auch für diese Schülerinnen und Schüler ist eine erfolgreiche Schulzeit möglich.

Preißmann ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie. Sie hält Vorträge und Seminare, veröffentlicht Ratgeber und Erfahrungsberichte.

Dienstag, 1. Dezember 2020

  • Dr. Benjamin Haas: „‚nicht normal‘ gemacht: Zur Konstruktion des Phänomens ADHS im sonderpädagogischen Fachdiskurs mit einem besonderen Blick auf Normierungen und Normalisierungen“

‚Nicht normale‘-Verhaltensweisen werden im schulischen Kontext häufig als ADHS – Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung – kategorisiert. Gleichzeitig wird auf ein im Erziehungssystem bestehendes ‚Inklusionsproblem‘ verwiesen: Im sonderpädagogischen Fachdiskurs wird ADHS als eine Kategorie ‚Nicht normalen‘-Verhaltens konstruiert. Welche Leerstellen können identifiziert werden und auf welche Weise wird das ‚Nicht Normale‘ normiert und normalisiert?

Haas studierte Sonderpädagogik, war Lehrer, und ist Lektor für den Bereich Inklusive Pädagogik im Jugendalter an der Universität Bremen.

Dienstag, 19. Januar 2021

  • Professor André Zimpel: „Die Auswirkung einer Trisomie 21 auf Sprache, Denken und Verhalten – Folgen für einen fairen Nachteilsausgleich unter der Berücksichtigung von Neurodiversität“

Menschen mit Trisomie 21 erschließen sich Dinge anders als Menschen ohne diese genetische Abweichung. Eine Neubewertung des Syndroms wirft ein anderes Licht auf das geistige Entwicklungspotenzial aller Menschen im Spektrum der Neurodiversität. Menschliche Intelligenz beruht vor allem auf Sozialkompetenz.

Zimpel studierte Mathematik, Malerei und Graphik, Sonderpädagogik, Psychologie und Neurologie. Er ist Professor an der Universität Hamburg und leitet das Zentrum für Neurodiversitätsforschung (ZNDF).

Hier finden Sie weitere Informationen und Zoom-Zugangsdaten.