Drei RWTH-Wissenschaftler gehören zu den weltweit meist zitierten

19.11.2020

Drei Wissenschaftler der RWTH Aachen sind in der am 18. November 2020 veröffentlichten Liste der „Highly Cited Researchers“ vertreten.

 

Zu den weltweit am häufigsten zitierten Forschenden gehören die Mediziner Fabian Kießling und Twan Lammers sowie der Biologe Ralph Panstruga. Kießling ist Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Molekulare Bildgebung, Lammers betreut das Lehr- und Forschungsgebiet für Nanomedizin und Theranostik. Beide waren bereits 2019 als Highly Cited Researcher gelistet. Panstruga, Lehr- und Forschungsgebiet Molekulare Zellbiologie der Pflanzen, wurde bereits in den Jahren 2014, 2015 und 2019 in die Liste aufgenommen.

Mit Frank Tacke und Henner Hollert sind zudem zwei ehemalige RWTH-Professoren in der Liste vertreten. Tacke war bis März 2019 in der Uniklinik RWTH Aachen tätig und ist seit April 2019 Direktor der Klinik für Hepatologie und Gastroenterologie an der Charité in Berlin. Hollert leitet seit Oktober 2019 die Abteilung für Evolutionsökologie und Umwelttoxikologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und hatte zuvor das RWTH-Lehr- und Forschungsgebiet Ökosystemanalyse inne.

Indikator für die Bedeutung von Publikationen

In die Liste der Highly Cited Researchers werden diejenigen aufgenommen, deren Publikation zu dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Veröffentlichungen in ihrem Fachbereich gehören. Zitationen dienen in der Wissenschaft als Indikator für die Bedeutung von Publikationen und werden auch als Indikator für die Qualität der Arbeiten gesehen. Je häufiger ein Text zitiert wird, desto höher ist seine Sichtbarkeit und damit auch die weltweite Wahrnehmung des Autors.

Die Liste, ursprünglich vom Medienkonzern Thomson Reuters veröffentlicht, wird seit 2017 von Clarivate Analytics herausgegeben. Die Methodik hat sich nicht verändert, weiterhin wird für einen Zeitraum von elf Jahren die Zahl der in der Core Collection der renommierten Literaturdatenbank „Web of Science“ verzeichneten Zitationen untersucht.

Redaktion: Presse und Kommunikation