Frauen fördern auf dem Weg zur Führungsposition

08.07.2016

Das Mentoringprogramm TANDEMplus hatte das Ziel, hochqualifizierte Frauen mit natur- oder ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund auf dem Weg in eine Führungsposition in Wissenschaft oder Wirtschaft zu unterstützen. Nun feierte das Programm im SuperC den Abschluss einer erfolgreichen sechsjährigen Kooperation zwischen der RWTH Aachen, dem Karlsruher Institut für Technologie, KIT, und dem Forschungszentrum Jülich. Gleichzeitig besiegelte die Veranstaltung den Start in eine Neuauflage, die als dreijährige Kooperation der RWTH und des Forschungszentrums unter dem Dach der Jülich Aachen Research Alliance, JARA, angelegt ist und auf Führungspositionen in der Wissenschaft fokussiert.

  Gruppe im Ford-Saal Urheberrecht: Claudia Fahlbusch Doris Klee (dritte von links), Wolfgang Marquardt und Ernst Schmachtenberg mit den Absolventinnen der letzten TANDEMplus-Programmrunde im Generali-Saal des SuperC.

Bei der Veranstaltung richteten sich zunächst Workshops zu den Themen „Netzwerken“ und „Clever kontern“ an aktuelle und ehemalige Teilnehmerinnen, bevor die Programmkoordinatorin Dr. Daniela Wilmes die geladenen Gäste zum offiziellen Teil willkommen hieß. Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, Professor Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich und Simone Belgardt vom KIT sprachen Grußworte und überreichten den Teilnehmerinnen der letzten Programmrunde ihre Zertifikate.

Im weiteren Verlauf stellte sich jede TANDEMplus-Teilnehmerin vor und berichtete von ihrem fachlichen Hintergrund. Professorin Doris Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs an der RWTH, hielt einen Impulsvortrag zur gendergerechten Personalentwicklung. Gitta Doebert, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Gender und Diversity Management, IGaD, bilanzierte die TANDEMplus-Laufzeit von 2010 bis 2016. Sie berichtete unter anderem, dass eine ganze Reihe ehemaliger Teilnehmerinnen ihr Traumziel Professur inzwischen erreicht haben.

Im Anschluss nutzten Verantwortliche, Programmteilnehmerinnen und Gäste die Gelegenheit zum angeregten Austausch. Der IGaD-Themenabend „Wege zur Professur – persönliche Sichtweisen und Einschätzungen“ im Ford-Saal ließ den Tag ausklingen.

Redaktion: Presse und Kommunikation