Queeres Empowerment

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Steckbrief

Eckdaten

Thema:
Gender, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikation und Zusammenarbeit, Methodische und persönliche Kompetenz, Sonstige, Stressmanagement, Vernetzung
Sprache:
Deutsch
Handlungsfelder:
Gleichstellung und Diversity stärken, Persönliche Entwicklung fördern, Wir-Gefühl erhöhen
Format:
Präsenz
Angebot von:
Gleichstellungsbüro
Kooperation:
Queerreferat an den Aachener Hochschulen e.V. https://www.queerreferat-aachen.de/index.php/de/
Teilnahmegebühr:
Entgeltfrei

Ziel

Gemeinsam finden wir heraus, was queeres Empowerment für uns heißt: Wir tauschen unser praktisches Wissen miteinander aus und lernen von- und miteinander aus unseren bisherigen Erfahrungen. Dafür machen wir einen Raum auf, in dem wir uns verletzlich zeigen können, uns gegenseitig Wertschätzung entgegenbringen und uns miteinander vernetzen.

Inhalt

Was lieben wir daran, trans*, schwul, lesbisch, inter* und/oder queer zu sein? Was für Erfahrungen teilen wir, wie können wir Unterstützung finden und gemeinschaftlich Empowerment erfahren? Wie können wir in uns gegenüber feindlichen Situationen handlungsfähig sein und Selbstfürsorge üben?

Für Personen, die Homo-, Trans*-, Inter*- und Queer-Feindlichkeit erfahren, können Empowerment und Vernetzung wichtige Überlebensstrategien sein. Wir werden einführend auf Ursprünge des Empowerment-Konzepts eingehen und schauen, in welchen Kontexten es sich heutzutage wiederfindet. Gemeinsam überlegen wir, was Empowerment für einzelne queere Personen und Gruppen heißen kann: Nicht zuletzt ist Empowerment ein persönlicher Prozess, in dem Personen ihre eigenen Stärken und Ressourcen entdecken, entwickeln und einsetzen. Gleichzeitig jedoch geht es genauso um das Erkennen eigener Grenzen.

Uns ist es wichtig, im Workshop Sichtbarkeit dafür zu schaffen, dass es sich, wenn von schwulen, lesbischen, trans*, inter*, … Personen gesprochen wird, nicht um eine homogene Gruppe handelt. Empowerment im Hochschulkontext kann etwas anderes für diejenigen von uns heißen, die Klassismus erfahren. Oder queere Personen, die sich mit ihrer psychischen Gesundheit auseinandersetzen müssen, erfahren in einem besonderen Maß Verständnislosigkeit und Stigmatisierung. Gemeinsam schaffen wir im Workshop einen Raum, in dem (Mehrfach-) Diskriminierung und Feindlichkeit thematisierbar sind. Dabei versuchen wir Möglichkeiten zu finden, um handlungsfähig zu bleiben und entwickelte Stärken praktisch um- und einzusetzen.

Zielgruppen

Studierende, die sich dem LGBTQIA+ Spektrum zugehörig fühlen

Qualifikation des Trainers / der Trainerin

Frede Krischan Macioszek

ist trans*, homosexuell, weiß und hat einen post-ost Spätaussiedler*innenhintergrund, in erster Generation studiert und seit einigen Jahren in wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Kontexten zu Themen rund um Klassismus, Geschlecht und Sexualität tätig.

Lou Bela Houter

selbst trans*genderqueer und weiß, übt sich u.a. in Klassismus- und Rassismus kritischer Verbündetenschaft, studiert einen sozialwissenschaftlichen Master, gibt seit vielen Jahren Workshops und liebt es, wenn Menschen in Gruppen zum gemeinsamen Lernen zusammenkommen.

Termine

Nummer:2022-GSB-008
Datum:

01.07.2022, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort:

Voraussichtlich in Präsenz; Ort wird noch bekannt gegeben

Plätze:10 bis 25
Kooperation:Queerreferat an den Aachener Hochschulen e.V. https://www.queerreferat-aachen.de/index.php/de/
Anmeldung:RWTH-SingleSignOn

Externe Anmeldung bitte über organisatorischen Kontakt
Anmeldezeitraum:

02.05.2022 - 28.06.2022