Eröffnung des Projektes „Active Campus Europe“

26.01.2017

Am 24. Januar 2017 wurde das europäische Gesundheitsprojekt, bei dem die RWTH Aachen durch das Hochschulsportzentrum, HSZ, die Projektleitung innehat, feierlich eröffnet.

  Personen stehen auf einer Treppe Urheberrecht: HSZ

Professorin Doris Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH, begrüßte in Anwesenheit des Provinzgouverneurs und des Prorektors der Universität Maastricht Professor Harm Hospers die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes, die 16 Universitäten in sieben europäischen Ländern vertreten. Der Start des Projektes wurde im „Provincial Gouvernement Building“ in Maastricht gefeiert, an dem Ort, wo vor 25 Jahren die Staatschefs tagten, um die „Maastrichter Verträge“ zu unterzeichnen.

Professorin Klee stellte das große Engagement der RWTH im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagement heraus, bei dem das HSZ organisatorisch in der Steuerungsgruppe und in der Praxis unterstützend mitwirkt. Sie verwies mit Stolz darauf, dass das HSZ zum zweiten Mal erfolgreich Projekte im Gesundheitsbereich nach Aachen geholt hat.

Von 2009 bis 2011 war die RWTH mit ihrem Projekt „Gesundheitsförderung und Prävention für Studierende und Beschäftigte durch Sport und Bewegung“ das erste großgeförderte Projekt des INFORM-Programms, welches vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgelegt wurde. Es war das erste Hochschulsportprojekt in Deutschland, das dieser Anerkennung zuteilwurde. Gemeinsam mit den Partneruniversitäten Potsdam, Paderborn und Wuppertal wurde ein Rollenmodel für inaktive Personen entwickelt, welches von INFORM als eines der besten Arbeitsplatzprogramme innerhalb der Gesundheitsförderung kommuniziert wurde.

Auf dieses Projekt aufbauend entwickelte die RWTH Aachen ein neues Ideenkonzept, mit dem Zuschüsse innerhalb des Erasmus+ Programms, gemeinsam mit 15 Universitäten beantragt wurden. Ende Oktober wurde dann die Förderung des Projektes durch die EU bekanntgegeben. Wieder erhielt mit der RWTH zum ersten Mal eine Hochschulsporteinrichtung den Zuschlag für die maximale Projektförderung, obwohl der Wettbewerb hierfür in Europa sehr hoch war. Professorin Klee gratulierte dem Leiter des HSZ, Peter Lynen, zu dem tollen Erfolg, sich gegenüber 150 weiteren Mitbewerbern behauptet zu haben.

Den Teilnehmenden des Projektes, die ein „Best practice Model“-Handbuch für den Hochschulsport in Europa erarbeiten wollen und parallel hierzu Bewegungsprogramme für Sportinaktive entwickeln und evaluieren möchten, wünschte sie viel Erfolg und lud sie zur Abschlussveranstaltung Ende 2018 nach Aachen ein.