Virtuelle Objekte in der Wissenschaft

03.03.2021

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Die RWTH Aachen und die TU Berlin veranstalten einen Workshop „Virtuelle Objekte in der Wissenschaft“. 

 

An vier Freitagen – am 5., 12., 19. und 26. März 2021 – referieren internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten. Die Online-Workshops beginnen jeweils um 14 Uhr und enden um 18 Uhr, Veranstaltungssprache ist englisch.

Im täglichen Leben wird der Begriff „virtuell“ vorwiegend mit der Computerwelt in Verbindung gebracht. In der Wissenschaft hat das Konzept des „Virtuellen“ allerdings eine sehr viel längere Tradition: Virtuelle Verschiebungen und virtuelle Bilder wurden bereits im 18. Jahrhundert als Hilfsobjekte in die Physik eingeführt, virtuelle Teilchen sind ein zentraler Bestandteil der aktuellen Forschung in der Hochenergiephysik. Der Workshop thematisiert die historische Bildung und die philosophische Interpretation solcher Konzepte. Zu den Referenten gehören die Teilchenphysikerin JoAnne Hewett von der Stanford University, die Wissenschaftsphilosophin Tarja Knuuttila von der Universität Wien und die Wissenschaftshistorikerin Arianna Borrelli von der Universität Lüneburg.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Forschungsgruppe „Die Epistemologie des Large Hadron Colliders“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) statt. Hier kooperieren die RWTH, die Bergische Universität Wuppertal, die Universität Bonn, die TU Berlin, das KIT in Karlsruhe sowie die Universität Klagenfurt. Federführend in der Organisation sind Professor Robert Harlander und Dr. Jean-Philippe Martinez von der RWTH Aachen sowie Prof. Dr. Friedrich Steinle und Dr. Adrian Wüthrich von der TU Berlin.

Redaktion: Presse und Kommunikation