Mehr Nachhaltigkeit mit Biotechnologie und Chemie

14.03.2017
Gruppenbild Urheberrecht: RWTH Aachen

Seit 2010 besteht das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG, und der „Japan Society for the Promotion of Science“, JSPS, geförderte internationale Graduiertenkolleg „Selektivität in der Chemo- und Biokatalyse“, kurz SeleCa. Es setzt sich aus Chemikern, Biologen und Biotechnologen der RWTH Aachen und der Osaka University in Japan zusammen.

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Anfang März 2017 trafen sich die Wissenschaftler in Japan zu einem Symposium. Unter dem Titel „Biotechnology and Chemistry for Green Growth“ ging es um die Entwicklung effizienter, molekularer Katalysatoren. Experten aus den USA, Taiwan, Hong Kong und Singapur veranschaulichten die Rolle spezieller Metallverbindungen für das Katalysatordesign.

Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von einer Delegation der DFG unter Leitung der Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek. Sie unterstrich die gute und lang bestehende Kooperation sowie die Gemeinsamkeiten in der wissenschaftlichen Qualitätssicherung. Der Wirtschaftsattaché des deutschen Generalkonsulats in Osaka-Kobe Johannes Schweizer, die Direktorin der JSPS Dr. Mariko Kobayashi und der Vize-Präsident für Internationales der Osaka University Professor Shinsuke Yamanaka richteten sich auch mit Grußworten an das Publikum. Anschließend unternahm man eine Exkursion zu einem Werk der Kaneka-Corporation in Takasago. Dort werden die Anlagen zur biotechnologischen Fermentation parallel zu klassischen chemischen Verfahren wie die Chloralkalielektrolyse betrieben.

Das nächste Symposium findet im September 2017 in Aachen statt.

Redaktion: Presse und Kommunikation