Aktiv für die Interessen der Auszubildenden

18.07.2017

Erfreulich hohe Beteiligung bei der jüngsten Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung der RWTH Aachen.

  Gruppe von Menschen schaut in die Kamera Urheberrecht: Andreas Schmitter Die Jugend- und Auszubildendenvertretung der RWTH wurde neu gewählt. Sie vertritt die Interessen von über 650 jungen Kolleginnen und Kollegen.

Der Start lief bereits erfreulich: Die Bekanntheit der Jugend- und Auszubildendenvertretung – kurz JAV – der RWTH Aachen ist in den letzten Jahren so gestiegen, dass bei der letzten Wahl fast die Hälfte der rund 650 Auszubildenden und der jungen Beschäftigten an die Wahlurne traten. Neuer Vorsitzender ist nun der 26-jährige Jan Büßenschütt, der als Technischer Produktdesigner am Institut für Technische Verbrennung tätig ist. Erste Stellvertreterin wurde die ebenfalls 26-jährige Jaqueline Sänger, die derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement am Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik macht. Zweiter Stellvertreter ist der 21-jährige Simon Maul, Industriemechaniker am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik. Insgesamt besteht die JAV aus 19 Mitgliedern, 13 ordentliche und sechs Ersatzmitglieder.

Gemeinsam wollen sie sich für die Belange und Interessen ihrer jungen Kolleginnen und Kollegen an der Aachener Hochschule einsetzen. „Wir stehen zur Seite, wenn sie Probleme haben, das Klima in einer Abteilung vielleicht mal nicht stimmt und wenn es um Fragen geht, was Auszubildende eigentlich dürfen und was nicht. Es ist wichtig, dass es uns gibt“, erläutert Vorsitzender Büßenschütt. Die RWTH ist die größte Ausbildungsstätte der Region, in der über 300 Ausbilderinnen und Ausbilder tätig sind, auch für diese will die JAV Ansprechpartnerin sein. Zudem tauschen sie sich eng mit dem Personalrat der RWTH aus.

Bekanntheit erhöhen

Erstes Anliegen der neuen JAV ist es, ihre Bekanntheit noch zu erhöhen. So wollen sie sich während der Begrüßungsveranstaltung für die neuen Auszubildenden vorstellen, und sie gestalten beispielsweise einen eigenen Facebook-Auftritt. Denn nur wenn die Auszubildenden der RWTH – jährlich sind es etwa 150 neue – die JAV auch kennen, können sie deren Unterstützung in Anspruch nehmen. „Wir müssen deutlich zeigen, dass es uns gibt. Natürlich wollen wir nicht, dass es schon während der Ausbildung Probleme gibt. Aber sollte es welche geben, wollen wir, dass man noch häufiger als bisher an uns herantritt“, betont Büßenschütt.

Die JAV ist Teil des Personalrats der RWTH. Sie arbeitet auf Grundlage des Landespersonalvertretungsgesetzes NRW. Gewählt werden die Mitglieder für jeweils zwei Jahre. Wählen dürfen alle Auszubildenden unabhängig vom Alter und Beschäftigte, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wählbar sind alle Auszubildenden und zudem die Beschäftigten bis zum 27. Lebensjahr.

Redaktion: Presse und Kommunikation