Erkrankungen, die wir nicht sehen - Inklusive Lehre für Studierende mit Beeinträchtigungen gestalten

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Anna Scherberich

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+49 241 80 91153

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Steckbrief

Eckdaten

Thema:
Lehre
Sprache:
deutsch
Personalentwick- lungsmaßnahme:
Ja
Handlungsfelder:
Gleichstellung und Diversity stärken, Lehrkompetenz stärken, Leistungsbereitschaft fördern, Persönliche Entwicklung fördern
Format:
Präsenz
Zertifikat:
Excellence in Academic Teaching - extensions
Angebot von:
ExAcT
Teilnahmegebühr:
Entgeltfrei

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Erläuterung

Bitte beachten Sie, sollte eine Durchführung in Präsenz aufgrund der Regelungen rund um das Corona-Virus nicht möglich sein, werden wir Ihnen frühzeitig per Mail darüber Bescheid geben und Sie über eine mögliche alternative Durchführung informieren.

Themenfeld (Netzwerk Hochschuldidaktik NRW): Lehren und Lernen

11 % der Studierenden in Deutschland haben eine studienrelevante Beeinträchtigung.

Dabei ist die Gruppe der Studierenden mit studienrelevanten Beeinträchtigungen heterogen. Nur bei 4 % der Studierenden ist die Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen. Neben chronischen körperlichen Erkrankungen sprechen wir hier über psychische Erkrankungen, die gesamtgesellschaftlich betrachtet, rapide zunehmen. Somit auch der Anteil der Studierenden, die durch psychische Erkrankungen beeinträchtigt sind.

Vor diesem Hintergrund stehen Sie als Lehrperson vor der Herausforderung, eine möglichst inklusive Lehre kompetent zu gestalten. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die besonderen Herausforderungen von Studierenden mit Barrieren herzustellen, um auf dieser Basis eine respektvolle wie unterstützende Lehrsituation zu schaffen.

Diese Auseinandersetzung bietet nebst den Vorteilen für die Studierenden und dem Erfolg der Lehrveranstaltung auch ein großes Potential für die persönliche wie professionelle Entwicklung. Basierend auf der Best 2 Studie des Deutschen Studentenwerkes werden im Workshop Einblicke in die vielfältigen Einschränkungen gegeben und Möglichkeiten erarbeitet. Gemeinsam werden wir Lösungen kreieren, die nicht nur „Probleme“ beheben, sondern gewinnbringend für die Lehrsituation und alle Beteiligten sein können.

Inhalt

  • „Erkrankungen, die wir nicht sehen“

  • Sensibilisierung für die Schwierigkeiten und Bedarfe von Studierenden mit studienrelevanten Einschränkungen

  • Szenarien, Fallbeispiele und Case-Studies

  • Professionalisierung der Lehre durch inklusive Denkansätze

  • Handlungsspielräume erkennen

  • Expertise und Verständnis entwickeln

  • offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung (peer-to-peer-Ansätze)

  • Kompetenzen entwickeln und Selbstvertrauen stärken

  • persönliche Stärken einsetzen und „den eigenen Weg“ finden

Zielgruppen

Der Workshop richtet sich an Lehrende und an der Lehre Beteiligte aller Fachbereiche, die Interesse an der Thematik „Erkrankungen, die wir nicht sehen“ haben und Ihre Lehre vor diesem Hintergrund professionalisieren möchten.

Ergänzungen zu Zielgruppen

Wir planen dieses Seminar nach Möglichkeit in Präsenz durchzuführen. Allerdings sind wir uns bewusst, dass ggf. auch Personen an dem Seminar teilnehmen möchten, die selbst von gewissen Beeinträchtigungen betroffen sind und daher aufgrund der Pandemie besonders vorsichtig sein müssen. Daher möchten wir Sie bitten, wenn Sie sich für das Seminar anmelden, dass Sie uns mitteilen, welche Durchführungsform Sie bevorzugen würden. Vielen Dank!

Termine

Nummer:2022-EXT-158
Datum:31.08.2022
09:00 - 13:00
Kursleitung:Sarah Dörfler
Ort:

Zoom/ SE 3, Erdgeschoss, Kackertstraße 15, 52072 Aachen (barrierefreier Zugang)

Achtung: Wir planen dieses Seminar nach Möglichkeit in Präsenz durchzuführen. Allerdings sind wir uns bewusst, dass ggf. auch Personen an dem Seminar teilnehmen möchten, die selbst von gewissen Beeinträchtigungen betroffen sind und daher aufgrund der Pandemie besonders vorsichtig sein müssen. Daher möchten wir Sie bitten, wenn Sie sich für das Seminar anmelden, dass Sie uns mitteilen, welche Durchführungsform Sie bevorzugen würden. Vielen Dank!

Plätze:4 bis 12
Anmeldung:RWTH-SingleSignOn

Externe Anmeldung bitte über organisatorischen Kontakt