Digitale Bergbauindustrie

20.12.2017

Forum Bergbau 4.0 „Smart Mining Conference“ der RWTH

 

Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Verbänden trafen sich im Aachener Tivoli, um den aktuellen Stand der Digitalisierung im Bergbau zu besprechen. Organisiert wurde die Smart Mining Conference vom Institute for Advanced Mining Technologies, AMT, der RWTH, dem VDMA Mining und der DMT GmbH & Co. KG. Das Forum findet alle zwei Jahre statt. Dabei wird das Thema „Digitalisierung im Bergbau“ aus verschiedenen Perspektiven und internationalem Level betrachtet. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Veranstaltung.

In 24 Vorträgen wurde der Kreislauf von Daten und ihre sichere Weiterverarbeitung im Zeitalter der Industrie 4.0 im Bergbau abgebildet: Von Ruggedized Sensors, also welche Daten den Bedingungen im Bergbau standhalten, über die Frage nach ihrer sicheren Verarbeitung in Zeiten von Big Data bis zur standardisierten und sicheren Kommunikation zwischen Maschinen. „Das zukünftige Ziel im Bergbau ist das autonome Mining. Dazu zählt auch, dass wir keine Menschen mehr unter Tage in kritischen Bereichen beschäftigen und Gruben mit dem kleinsten Fingerabdruck hinterlassen“, sagt Tobias Wendel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am AMT und Mitorganisator des Forums.

Ein besonderes Highlight bildete das Grußwort Erich Schnakes, stellvertretender Minister für Bergbau der Republik Chile. Dadurch gewann das Forum eine hochrangige Delegation aus Chile als Referenten. Neben dem Austausch der Teilnehmer geht es bei der Smart Mining Conference auch darum, den Innovations- und Technologiestandort Deutschland in der internationalen Wahrnehmung zu stärken.

Mehr Infos finden Sie auf der Webseite des Forums.

Redaktion: Presse und Kommunikation