Globale Sicherheit im Fokus

27.08.2021

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RWTH Aachen richtet internationale Konferenz „Science · Peace · Security“ aus.

 

Die internationale Konferenz Science · Peace · Security (SPS) steht in diesem Jahr unter dem Motto „The impact of new technologies: Destabilizing or enabling resilience?“ und findet vom 8. bis 10. September 2021 statt. Organisator der SPS‘21 ist Professor Malte Göttsche, Leiter der Forschungsgruppe „Nukleare Verifikation und Abrüstung“ der RWTH. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt, darunter auch Botschafterin Marjolijn van Deelen, Sondergesandte des Europäischen Auswärtigen Dienstes für Abrüstung und Nichtverbreitung, und Professor Robin Geiß, Direktor des UN-Instituts für Abrüstungsforschung. Die Veranstaltung wird pandemiebedingt als Online-Konferenz durchgeführt.

Das heutige internationale Sicherheitsumfeld ist geprägt von der Rückkehr zur Großmachtpolitik und dem erodierenden Vertrauen zwischen den Staaten. Einerseits können neue militärisch verwendbare Technologien destabilisierend wirken, andererseits leisten naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen auch wichtige Beiträge für Frieden und Sicherheit, etwa Verfahren zur Überprüfung, ob Rüstungskontrollabkommen eingehalten werden. Die interdisziplinäre Konferenz untersucht die Auswirkungen dieser Technologien und sucht nach Konzepten, wie durch wissenschaftliche Beiträge und politische Maßnahmen ein widerstandsfähigeres Sicherheitsumfeld erreicht werden kann. Betrachtet werden nukleare, biologische und chemische Risiken, Weltraumbedrohungen sowie Entwicklungen in der Informationstechnologie wie Cybersicherheit oder Künstliche Intelligenz.

Ziel der Konferenz ist es, durch einen Dialog zwischen Akademikern, Think Tank-Wissenschaftlern und Politik die Ergebnisse der laufenden Forschung zu diskutieren. So sollen neue Forschungsfragen und politische Vorschläge generiert werden, die die dringendsten Herausforderungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Frieden und Sicherheit angehen können. Die Konferenz wird gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung, der VolkswagenStiftung und dem Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit.