Einschneidende Forschung – die Genrevolution CRISPR

30.08.2018

Stadt Aachen und RWTHextern laden zu „Uni im Rathaus“ im Vorfeld der Verleihung des Aachener Ingenieurpreises ein.

 

Die französische Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier hat ein genetisches Werkzeug entwickelt, das als eine der bahnbrechendsten wissenschaftlichen Entdeckungen der jüngeren Vergangenheit gilt. Dafür wird die Miterfinderin von CRISPR-Cas9 am Freitag, 7. September, mit dem Aachener Ingenieurpreis 2018 ausgezeichnet.

Aus Anlass der Preisverleihung findet am Dienstag, 4. September 2018, „Uni im Rathaus“ zum Thema „Die Genrevolution CRISPR – Fluch oder Segen?“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hinter CRISPR-Cas9 (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) verbirgt sich eine Gen-Schere mit der Gene präzise eingefügt, entfernt oder ausgeschaltet werden können, sodass genetische Defekte und schwerwiegende Krankheiten behandelbar werden – und dies günstiger, schneller und einfacher als alle bis dato bekannten Ansätze. Weltweit setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesem Ansatz auseinander, erforschen seine Chancen – auch an der RWTH.

Auf dem Podium

Auf dem Podium werden Professor Martin Zenke, Lehrstuhl für Zellbiologie an der RWTH Aachen, Professor Robert Schmitt, Direktor des Werkzeugmaschinenlabors WZL und Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement an der RWTH, sowie Professor Detlef Bartsch, Leiter der Abteilung Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, die Forschung zu CRISPR-Cas9 vorstellen, die Chancen sowie die Risiken im Umgang mit der Gen-Schere diskutieren und dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen.

Moderiert wird die Veranstaltung von WDR-Journalist Jens Tervooren.

Redaktion: Presse und Kommunikation