Zusammenarbeit zwischen Kanada und RWTH

04.10.2018
Two men signing an agreement surrounded by a group of people Andreas Schmitter

Beim Besuch einer hochrangigen Delegation des kanadischen National Research Councils wurde ein Memorandum of Understanding unterschrieben.

 

Bereits zum dritten Mal war der National Research Council/Conseil national de recherches Canada (NRC) an der RWTH zu Gast. Diese größte Forschungsorganisation des kanadischen Staates legt ihren Fokus auf industrienahe Forschung und Technologietransfer und stellt in diesem Feld einen der prominentesten Akteure der kanadischen Wissenschaftspolitik dar. Ziel des vom International Office der RWTH organisierten Besuchs war es, die bereits bestehenden Forschungskooperationen auszubauen und gemeinsame Förderprogramme zu erschließen. Dazu soll der Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen beiden Institutionen vorangetrieben werden.

Der Besuch wurde außerdem genutzt, ein Memorandum of Understanding zu unterzeichnen. Es dient als Basis für eine formalisierte Zusammenarbeit dient und ist Grundlage für weitere gemeinsame Aktivitäten. Forschungsschwerpunkte für die Zusammenarbeit liegen unter anderem in den Bereichen „Advanced Manufacturing“, „Renewable Energy“, „Clean Technology and Environmental Technology“, „Advanced Transportation Technology and Autonomous Vehicles“, „Mining Technologies“ und „Digital Technologies and Quantum Technologies“. Drei bilaterale Projekte, die mit Förderung des NRC bereits angestoßen werden konnten, werden von der RWTH unter Leitung von Professor Reinhart Poprawe (Lehrstuhl für Lasertechnik, Fraunhofer Institut für Lasertechnik), Professor Bernd Lottermoser (Lehrstuhl für nachhaltige Rohstoffgewinnung) und Professor Oliver Guillon (Direktor des Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-1): Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren des Forschungszentrums Jülich) durchgeführt.

Der NRC-Vizepräsident Francois Cordeau betonte die Bedeutung der RWTH als „zentrale universitäre Partnerin“ in Deutschland, mit der eine langfristige und nachhaltige Partnerschaft aufgebaut werden solle. RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger unterstrich das Potenzial der Kooperation als strategisch und betonte die Vielzahl an Synergieeffekten. Geplant ist auch der Austausch von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Redaktion: Presse und Kommunikation