AStA der RWTH erhält Preis des Auswärtigen Amtes

17.11.2021
Eine Frau und zwei Männer vor dem SuperC der RWTH Urheberrecht: © Andreas Schmitter

Studierendenvertretung wird für exzellente Betreuung internationaler Studierender ausgezeichnet.

 

Für seine besondere Leistung während der COVID-19 Pandemie sowie die kontinuierlichen Verdienste um die Betreuung der internationalen Studierenden wurde der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der RWTH Aachen nun mit dem Preis des Auswärtigen Amts für exzellente Betreuung internationaler Studierender ausgezeichnet. Die Auswahlkommission des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes würdigte besonders, wie schnell die Initiativen aus der plötzlich eingetretenen Notsituation heraus entwickelt wurden. Hervorgehoben wurde das ehrenamtliche studentische Engagement „mit beeindruckenden und zielgenauen Aktivitäten“. „Die Mitglieder des AStA der RWTH Aachen haben dann in vorbildlichem Maße die Ärmel hochgekrempelt und schnell und unbürokratisch geholfen“, gratulierte DAAD-Präsident Professor Joybrato Mukherjee. So wurden insbesondere zwei Hilfsprojekte innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt: die Aktionen „Freitisch“ und #RWTHhilft.

Das Projekt „Freitisch“ ermöglichte es Studierenden, die sich in einer besonders schwierigen finanziellen Situation befinden, eine kostenlose Mahlzeit am Tag zu bekommen. Es entstand im Frühjahr 2020. Während das Studierendenwerk als Kooperationspartner des Projektes die Kosten trägt, kümmert sich der AStA um die Antragstellung, die Bearbeitung der Unterlagen und die Kommunikation mit den Studierenden während des gesamten Prozesses. Seit April 2020 können Studierende der RWTH neben dem regulären Sozialdarlehen auch das #RWTHhilft-Stipendium beantragen. Das Stipendium wurde gemeinsam mit RWTHextern und dem Förderverein ProRWTH initiiert. Es handelt sich um einen Zuschuss über 600 Euro, der einmalig ausgezahlt wird, um in finanzieller Not zu helfen. Insbesondere internationale Studierende sind oftmals auf einen Nebenerwerb insbesondere in der Gastronomie, auf Messen oder im Einzelhandel angewiesen. Genau diese Jobs brachen mit der Pandemie schlagartig weg. Über drei Viertel der Darlehen und Stipendien wurden bislang an internationale Studierende ausgezahlt.

Weitere Angebote

Weitere Angebote des AStA umfassten eine spezielle Wohnberatung, Laptop-Verleih und Angebote zur Erleichterung des Studienstarts. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert, das Preisgeld wird für die Projekte #RWTHhilft und Notunterkünfte eingesetzt. Stellvertretend nahmen die Auszeichnung die ehemaligen AStA-Verantwortlichen Ana Zhivkova, Marc Gschlössl und Johann Vohn entgegen.

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Der AStA der RWTH – hier stellvertretend die ehemaligen AStA-Vertretenden (von links) Ana Zhivkova, Johann Vohn und Marc Gschlössl – wird für seine Verdienste in der Pandemie ausgezeichnet.