Die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Leistungen

 

Die RWTH Aachen beteiligt sich am Projekt EXENKO

02.06.2022

Das Projekt EXENKO (Exzellenz entdecken und kommunizieren: Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung zum Thema Exzellenz und Gender für PostDocs und Akteure der Hochschulkommunikation), durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, regt an, das in Hochschulen vorherrschende Exzellenzverständnis von wissenschaftlicher Leistung zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

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Dr. Ralitsa Petrova-Stoyanov

Leitung IGaD

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Zudem zielt es auf Veränderungen der Prozesse, die aktuell der Sichtbarwerdung der wissenschaftlichen Leistungen von Frauen entgegenstehen. Die RWTH Aachen ist Partnerin dieses Projektes, welches von seitens des Instituts für Soziologie der Universität Duisburg-Essen und des Essener Kollegs für Geschlechterforschung koordiniert wird.

Das Projekt zielt darauf ab, das eigene und gesellschaftliche Leistungs-, Exzellenz- und Innovationsverständnis zu reflektieren. Es steht in Frage: Wem werden auf welche Weise forscherisch-innovatorische Fähigkeiten zugesprochen? Wie werden wissenschaftliche Leistungen in die Öffentlichkeit gebracht und dort verhandelt? Was müssen Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation bereits früh in ihrer Karriere tun, um als Wissenschaftlerinnen und Innovatorinnen sichtbar zu werden?

Auf Basis einer Interviewstudie sollen die unterschiedlichen Perspektiven von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern auf den Exzellenz-, Innovations- und Leistungsbegriff, zu Karrierestrategien und Strategien der Positionierung in der Öffentlichkeit sowie Wissenschaftskommunikation ausgelotet werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden so genannte Dialogveranstaltungen folgen.

Weitere Informationen finden Sie auf der EXENKO-Website.