Alumni-Konzept der RWTH ausgezeichnet

20.01.2012

Im Rahmen des diesjährigen Neujahrempfangs der Alexander von Humboldt-Stiftung wurden die Preisträger des Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ geehrt. Zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählt auch die RWTH Aachen, deren Vertreter den mit 130.000 Euro dotierten Preis jetzt in Berlin entgegennahmen.

  Urheberrecht: Foto: Alexander von Humboldt-Stiftung Die RWTH-Vertreter Prof. Dr. Peter Russell und Dr. Ana de la Varga (Mitte) mit Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (li) und Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, (re) bei der Preisverleihun

Mit den Auszeichnungen werden die Universitäten für ihre herausragenden Konzepte für eine aktive und nachhaltige Zusammenarbeit mit ihren internationalen Forscher-Alumni geehrt. Das Aachener Konzept überzeugte vor allem durch die Ergänzung der Alumni-Arbeit um Angebote im Bereich von interdisziplinärer Weiterbildung und Web 2.0.

Als Forscher-Alumni werden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezeichnet, die für einen gewissen Zeitraum an der RWTH Aachen geforscht haben und nun ihre wissenschaftliche Arbeit im Ausland fortführen. Für die RWTH stellen sie strategisch wichtige Partner in der Vermittlung von Spitzenforschern und Nachwuchswissenschaftlern ins Ausland sowie für die Entwicklung von Forschungskooperationen dar.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, welches die Alexander von Humboldt-Stiftung, der deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Ziel des Verbundes ist es, Deutschland als Wissenschaftsstandort weiter zu etablieren, Forschungskooperationen und Forschermobilität zu fördern sowie die Sichtbarkeit der deutschen Spitzenforschung international zu erhöhen, um so das deutsche Wissenschaftssystem nachhaltig stärken zu können.

i.A. Sabine Rittinger