RWTH intensiviert Zusammenarbeit mit Kanada

14.09.2022

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René Seyfarth

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RWTH Aachen und University of Alberta bauen ihre Partnerschaft aus

 

Die RWTH Aachen und die University of Alberta (UofA) in Edmonton, Kanada, bauen ihre seit 2017 bestehende Strategische Partnerschaft weiter aus und intensivieren den Wissens- und Personalaustausch. Die University of Alberta zählt zu den kanadischen Exzellenzuniversitäten und ist einer von weltweit drei strategischen Partnern der RWTH. Beide Universitäten zeichnen sich durch viele gemeinsame Forschungsschwerpunkte aus. Aktuelle Kernthemen sind Energie/Smart Grids, Biokraftstoffe, Medizintechnologie und Data Science. Eine intensive Zusammenarbeit besteht dabei im Rahmen der Aachener Exzellenzcluster The Fuel Science Center und Internet of Production.

Innerhalb der strategischen Partnerschaft wurden seit 2019 insgesamt 47 Personen mit über 130.000 Euro aus Eigenmitteln der RWTH gefördert. Das Ziel: Den Forschungsaustausch zwischen Aachen und Alberta zu forcieren. Mit der IRS Alberta-Programmlinie 2020 wurden darüber hinaus Aachener Exzellenzmittel und sogenannte matched fundings seitens Alberta investiert. Durch den Ausbau der Partnerschaft können mehr Stipendienplätze für RWTH-Studierende für ein Forschungspraktikum an der UofA bereitgestellt werden. Auch die gemeinsame Lehre zu Nachhaltigkeitsthemen und der Transfer zwischen den jeweiligen Verwaltungen und Studierenden werden gezielt unterstützt. So wird beispielsweise im Sommersemester eine Ringvorlesung zu Liveable Cities gemeinsam mit der UofA durchgeführt und gleichzeitig als Blaupause für die Einführung von Microcredentials – kompakten Bildungskursen – an der RWTH dienen. Des Weiteren unterstützt die RWTH den kanadischen Partner beim Wettbewerb um die Einrichtung eines nationalen kanadischen Exzellenzforschungszentrums zu Energiewende, Resilienz und Klimawandel.

Professorin Ute Habel, RWTH-Prorektorin für Internationales, ist überzeugt von dem stärkeren Fokus auf die transatlantische Zusammenarbeit mit der University of Alberta: „Die UofA ist eine großartige Universität, die in vielen Punkten sehr gut zu uns passt und wo wir uns in der Zusammenarbeit sehr gut ergänzen können. Wir haben ähnliche Forschungsinteressen und -schwerpunkte. Die gegenseitigen Besuche haben unsere Kontakte nochmal intensiviert und uns viele weitere Möglichkeiten der Kooperation aufgezeigt. Wir sind sehr froh, in der UofA einen so engagierten und verlässlichen Partner zu haben.“ Zuletzt waren UofA-Präsident Bill Flanagan und die Vizepräsidentin für Forschung, Professorin Aminah Robinson-Fayek, im Mai 2022 an der RWTH und haben unter anderem dem Besuch der Karlspreisträgerinnen an der Hochschule beigewohnt.

Strategische Partnerschaften

Die RWTH schließt Strategische Partnerschaften mit renommierten Partnern ähnlichen Profils. Sie zeichnen sich durch enge Zusammenarbeit auf allen institutionellen Ebenen aus – in Lehre, Forschung und Verwaltung. Dabei werden gemeinsame Strukturen und innovative Lehrangebote entwickelt, Forschungsverbünde errichtet und synergetische Kooperationsformate gefestigt. Kernziel der Strategischen Partnerschaft ist es, gemeinsam innovative Lösungsansätze und Spitzentechnologien zu entwickeln, um damit den globalen Herausforderungen zu begegnen.