Mit "Dream Production" beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011

09.11.2011

Mit dem Konzept „Dream Production“ wurde die Kooperation der Bayer AG, der RWTH Aachen und der RWE in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Initiativen 2011“ unter die drei Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewählt. Der Preis wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen vergeben.

  Mit „Dream Production“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 Urheberrecht: Foto: Christoph Guertler Gemeinsam arbeiten sie am Konzept „Dream Production“: Univ.-Prof. Dr. Walter Leitner, RWTH Aachen, Peter Vanacker, Leiter Industrial Marketing BMS, Dr. Johannes Heithoff, Forschungsleiter RWE Power AG und Dr. Christoph Guertler, Projektleiter (v.r.n.l.)

Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Auszeichnungen wurden am 4. November 2011 im Rahmen einer festlichen Gala mit vielen prominenten Gästen in Düsseldorf vergeben.

Im dem von der Bayer AG koordinierten Projekt „Dream Production“ wird die Verwendung von Kohlendioxid (CO2) als Rohstoff für die Herstellung von Kunststoffen untersucht. Die RWE Power AG liefert abgetrenntes, hochreines CO2 aus Kraftwerken, das am CAT Catalytic Center der RWTH Aachen auf seine Kompatibilität mit dem notwendigen Katalysator getestet wird. Die Bayer AG setzt das CO2 anschließend als Rohstoff zum Aufbau von Polyolen ein, stellt daraus den Kunststoff Polyurethan her und testet diesen in verschiedenen Anwendungen. Wissenschaftler der RWTH erforschen grundlegende Aspekte der Katalysatorsysteme und überprüfen den Gesamtprozess auf Effizienz- und Kohlendioxid-Reduktionspotenzial.

Die Jury würdigte in ihrer Begründung für die Nominierung, dass "die Weiterverarbeitung von CO2 mit einer echten Erfolgsperspektive verfolgt wird" und hebt das "Engagement zur energieeffizienten, ressourcen- und umweltschonenden Nutzung von CO2 im Rahmen der Herstellung chemischer Produkte" hervor.