Ein Motor für Innovation in Bildung und Forschung – Die ENHANCE-Allianz begrüßt drei neue Mitgliedshochschulen

25.11.2022
Die ENHANCE-Allianz begrüßt drei neue Mitgliedshochschulen Urheberrecht: © Andreas Schmitter

TU Delft University of Technology, Gdansk University of Technology und ETH Zürich schließen sich der ENHANCE-Allianz auf ihrem Weg zu einer europäischen Universität an.

 

Die ENHANCE-Allianz freut sich, die TU Delft University of Technology (Niederlande), die Gdańsk University of Technology (Polen) und die ETH Zürich (Schweiz) als neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Hochrangige Vertreter*innen der drei Institutionen nahmen am Freitag, den 25. November 2022 am ENHANCE Leadership Meeting an der RWTH Aachen teil. Während des Treffens der nun zehn Mitgliedshochschulen der Allianz wurden die unterzeichneten Memorandum of Understanding überreicht, die die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit der Partnerinstitutionen bilden.

Durch die Erweiterung des Netzwerks wird ENHANCE von den langjährigen institutionellen Beziehungen zwischen den sieben Gründungsuniversitäten und den drei neuen Mitgliedern profitieren. Die Exzellenz in Lehre und Forschung der TU Delft, der Gdańsk Tech und der ETH Zürich sind ein großer Gewinn für die Allianz. Zusammen erweitern alle zehn Universitäten das Potential ihrer gemeinsamen Expertise und ihres gemeinsamen Wissen.

Das ENHANCE Leadership Meeting stellte außerdem die Weichen für die strategische Ausrichtung von ENHANCE in den kommenden Jahren.

"Die Erweiterung unserer Allianz ist ein echter Beweis für unser Engagement in der Mission, eine starke und nachhaltige europäische Universität zu entwickeln. Wir sind stolz darauf, dass so renommierte Institutionen unserer Allianz beitreten und uns helfen, die Zukunft Europas zu gestalten", sagt Professorin Anne Borg, Vorsitzende des ENHANCE-Board of Directors und Rektorin der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU).
Für die koordinierende Universität der Allianz, die Technische Universität Berlin (TUB), erklärte Professorin Geraldine Rauch als Universitätspräsidentin: "Die neuen Mitglieder willkommen zu heißen, bringt neue Ideen in ENHANCE ein, um eine starke europäische Gemeinschaft zu fördern, die Forschung und Lehre in einem friedlichen und geeinten Europa ermöglicht. Die aktuellen Entwicklungen zeigen uns, dass dies wichtiger ist denn je."

Jedes neue Mitglied der Allianz trägt mit ganz individuellen Stärken dazu bei, die Angebote und Services des Konsortiums weiter zu verbessern und zu vielfältiger zu gestalten.

Die TU Delft ist die älteste und größte technische Universität der Niederlande. Sie wurde 1842 gegründet und bringt mehr als 27.000 Studierende und mehr als 6.000 Mitarbeitende in ENHANCE ein. Wissenschaft, Technik und Design sind die Eckpfeiler der Forschungsstrategie der Universität. "Wir freuen uns, Teil dieser starken Allianz zu sein, in der wir die Bildungs- und Forschungskapazitäten aller Partner bündeln können, um für Studierende und Mitarbeiter hervorragende Erfahrungen an einer europäischen Universität zu schaffen", sagt Professor Tim van der Hagen, Rektor und Präsident der TU Delft.

Die Gdańsk University of Technology ist die zweite ENHANCE-Universität aus Osteuropa und wurde 1904 gegründet. Sie vereint über 15.000 Studierende und rund 2.800 Mitarbeitende. Im Jahr 2017 wurde die Gdańsk Tech durch die EU Kommission als eine der Institutionen anerkannt, die in Europa beste Arbeits- und Entwicklungsbedingungen für Forschende schafft. "Wir möchten einen spürbaren Beitrag zur Entwicklung von ENHANCE leisten - als eine wirklich integrierte und vollwertige europäische Universität -, die einen bedeutenden gesellschaftlichen Einfluss innerhalb der EU hat und auch über die Union hinauswirkt, um benachteiligten Regionen beim Aufbau ihrer Kapazitäten zu helfen", sagt Professor Krzysztof Wilde, Rektor der Gdańsk Tech.

Die ETH Zürich wurde 1855 gegründet und wird die ENHANCE-Gemeinschaft um fast 25.000 Studierende und fast 10.000 Mitarbeitende erweitern. Freiheit, Eigenverantwortung, Unternehmergeist und Weltoffenheit prägen die Institution als Zentrum für Innovation und Wissen. "Die ETH Zürich freut sich, gemeinsam mit den anderen technischen Hochschulen in ENHANCE den Europäischen Hochschulraum mitzugestalten und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln", sagt Professor Günther Dissertori, Rektor der ETH Zürich.
Die zehn Hochschulen werden auf eine reibungslose und vertiefende Integration aller Partner hinarbeiten. Im Rahmen der Bewerbung für den neuen Erasmus+ Call der European Universities Initiative - und auch im Übrigen - wird ENHANCE eine Mission entwickeln, die die Allianz auch über den aktuellen Förderrahmen hinaus tragen wird. "Die Erweiterung unserer Allianz bedeutet eine weitere Bereicherung unserer Gemeinschaft. Ich erachte unsere Vielfalt als unsere Stärke und und bin überzeugt, dass die Kraft unterschiedlicher Perspektiven sowie unterschiedlicher Lehr- und Forschungsmethoden uns dabei helfen wird, blinde Flecken zu beseitigen und nicht nur den Europäischen Bildungsraum, sondern Europa als Ganzes wirklich zu beeinflussen", sagt Naveed Syed, Generalsekretär der ENHANCE Alliance.

ÜBER ENHANCE

Die ENHANCE Alliance wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, einen gemeinsamen europäischen Hochschulcampus frei von physischen, administrativen oder pädagogischen Barrieren zu entwickeln Studierende, Forschende und Mitarbeitende sollen sich frei in einem gemeinsamen, europäischen Bildungsraum bewegen können. Die Mission von ENHANCE ist es, einen verantwortungsvollen gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und die Entwicklung und Nutzung von Wissenschaft und Technologie zu fördern - zum Nutzen der Gesellschaft. ENHANCE beteiligt sich am ERASMUS+-Programm European Universities Initiative und am Horizont 2020-Programm Science with and for Society (SwafS). Die Allianz vereint zehn Mitgliedsuniversitäten: Die Technische Universität Berlin (Deutschland) als Koordinatorin, die Chalmers University of Technology (Schweden), die TU Delft University of Technology (Niederlande), die ETH Zürich (Schweiz), die Gdańsk University of Technology (Polen), die Norwegian University of Science and Technology (Norwegen), das Politecnico di Milano (Italien), die RWTH Aachen (Deutschland), die Universitat Politècnica de València (Spanien) und die Warsaw University of Technology (Polen).