„REYHER – mehr als nur Schrauben“: RWTH-Alumni besuchen die Firma REYHER in Hamburg.

11.11.2022
Teilnehmende des Alumni-Treffens stehen nebeneinander Urheberrecht: © Dr. Winfried Sturm

Nach mehr als drei Jahren fand am 11. November 2022 endlich wieder ein Alumni-Treffen in Hamburg statt. Das ursprünglich bereits für März 2020 geplante Treffen musste pandemiebedingt immer wieder verschoben werden. Entsprechend groß waren die Vorfreude und auch die Erwartungen an dieses Treffen und die 16 Teilnehmer wurden auch nicht enttäuscht.

 

RWTH-Alumnus Arne Schwertfeger, Leiter der Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Reyher, begrüßte uns in einem Konferenzsaal mit einem herrlichen Ausblick auf Hamburg und begann mit einem kurzen Einführungsvortag über die Firma Reyher.

1887 in Hamburg gegründet ist die Firma auch heute noch in Familienbesitz und ein weltweites Handelsunternehmen für Verbindungselemente und Befestigungstechnik. Die Kunden aus Industrie und Handel schätzen nicht nur die hohe Lieferbereitschaft des Unternehmens (ständig sind mehr als 130.000 Produkte am Lager), sondern auch die Fähigkeit, zusammen mit den Kunden aus vielen Bereichen (zum Beispiel Automotive, Windindustrie, Landwirtschaft und viele andere) individuelle Lösungen zu entwickeln, zu produzieren und bereitzustellen.

An diese Einführung schloß sich eine lebhafte Diskussion an, und die Teilnehmer stellten viele Fragen zur Organisation, zum Ablauf und speziell zu den logistischen Herausforderungen in der Pandemiezeit. Nachdem Herr Schwerfeger diese ausführlich beantwortet hatte, begann dann eine Führung durch den gesamten Lagerbereich in zwei Gruppen, die fachkundig geleitet wurden durch Herrn Schwertfeger und seinem Stellvertreter, Sebastian Hübner.

Bei diesem Rundgang gerieten selbst Logistikexperten aufgrund der hohen Anzahl an Fördertechnik und der Größe des Komplexes mitten in der Innenstadt von Hamburg ins Staunen. Einzigartig ist zum Beispiel ein Hochregallager, in dem zwei Regalbediengeräte übereinander verbaut wurden und damit den Durchsatz deutlich erhöhen bei gleichzeitig geringerer Flächennutzung. Eine solche Konstruktion ist einmalig in Festland Europa.

Mit einem herzlichen Dank der Teilnehmer an Herrn Schwertfeger und Herrn Hübner endete der offizielle Teil der Veranstaltung mit fast einer Stunde Verspätung. Gut die Hälfte der Teilnehmer nutzte anschließend in einem nahegelegenen Restaurant die Möglichkeit, weiter zu fachsimpeln oder sich über andere Themen auszutauschen. Und auch schon recht konkrete Pläne für das nächste Treffen wurden geschmiedet.

Autor: Dr. Winfried Sturm