Vier RWTH-Frauen gehören zu den TOP 25-Ingenieurinnen

28.09.2011

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefanie Reese, Inhaberin des Lehrstuhls für Angewandte Mechanik der RWTH Aachen, und drei Absolventinnen der RWTH Aachen wurden jetzt in die Liste der einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands aufgenommen. Der deutsche ingenieurinnenbund e.V. hat die TOP 25 nominiert, die von Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Netzwerken vorgeschlagen wurden.

 

Reese, 1965 geboren, studierte an der Universität Hannover und promovierte an der Technischen Universität Darmstadt. Mit 34 Jahren erhielt sie einen Ruf an die Ruhr-Universität Bochum. Damit war sie die erste Frau in Deutschland, die auf eine Professur im Fach Mechanik berufen wurde. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Walter-Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis der Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz, für herausragende wissenschaftliche Leistungen und mit einem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Reese ist Mitglied in Senat und Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie im Strategierat der RWTH Aachen. 2010 wurde sie in den DFG-Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gewählt.

Erfolgreiche RWTH-Absolventinnen

Auch drei Absolventinnen der RWTH Aachen gehören zu den TOP 25: Dr.-Ing. Stefanie von Andrian-Werburg studierte Maschinenbau und promovierte im Jahr 2000 an der RWTH Aachen. Sie ist heute Leiterin des Bereichs Verfahrenstechnik/Dampferzeuger bei der EnBW Kraftwerke AG. Diplomingenieurin Nicole Friedrich studierte ebenfalls Maschinenbau an der Aachener Hochschule und verantwortet aktuell als Regionalbereichsleiterin Produktion den Regionalbereich Mitte bei der DB Netz AG. Diplomingenieurin Simin Lostar Schräpfer beendete 1999 ihr Maschinenbaustudium in Aachen und arbeitet derzeit als Leiterin der Endmontage bei Ford Werke GmbH in Köln.