RWTH Preisträger im Ideenwettbewerb der Alexander von Humboldt-Stiftung

23.09.2011

Für ihr Konzept zur aktiven und nachhaltigen Zusammenarbeit mit ihren Forscher-Alumni im Ausland ist die RWTH von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ wurden von einer Expertenjury die drei besten Konzeptideen ausgewählt und prämiert. Neben der RWTH Aachen werden auch die Universität Bayreuth und die Universität Heidelberg mit jeweils 130.000 Euro zur weiteren Umsetzung des Konzeptes gefördert.

 

Bei den Forscher-Alumni handelt es sich um internationale Alumni, die in der Vergangenheit einen Forschungsaufenthalt an der RWTH durchgeführt haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen. Die RWTH möchte die Forscher-Alumni als wichtige strategische Partner einbinden, um sie als Vermittler von Spitzenforscher/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen im Ausland zu rekrutieren, sowie um weitere internationale Forschungskooperationen für die RWTH einzuwerben.

Beim RWTH-Alumni-Konzept hob die AvH-Stiftung insbesondere die Ergänzung von interdisziplinäres Angebot und Web 2.0 hervor. Mit dem Pilotversuch „Shared Alumni“ ist geplant, eine gemeinsame Pflege sich überschneidender Kontakte verschiedener Forschungs- und Förderinstitutionen zu realisieren. Weibliche Forscher-Alumnae sollen als Rollenvorbilder helfen, den Frauenanteil an der RWTH zu erhöhen.

Der Wettbewerb ist Teil des Verbundprojekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Ziel ist es, die spezifischen Interessen von Forscher-Alumni stärker zu berücksichtigen, sie in strategische Aufgaben im Bereich der Internationalisierung einzubinden und die Sichtbarkeit des Forschungsstandort Deutschland zu erhöhen.