Hochrangige Informatiker aus aller Welt treffen sich in Aachen

25.08.2011

Die „Aachen Concurrency and Dependability Week” unter Leitung von Univ.-Prof. Dr.ir. Joost-Pieter Katoen, Lehrstuhlinhaber für Informatik 2 (Softwaremodellierung und Verifikation), findet vom 5. bis 10. September 2011 im SuperC der RWTH statt.

 

Es ist eine der größten Informatik-Tagungen weltweit und vereint drei große internationale Kongresse: „Concurrency Theory“ (CONCUR), „Quantitative Evaluation of SysTems“ (QEST) und „Trustworthy Global Computing“ (TGC) sowie sechs Tutorials, neun Workshops und elf eingeladene Vorträge.

Das Thema der Veranstaltung „Nebenläufigkeit und Zuverlässigkeit“ wird unter Informatikern zurzeit viel diskutiert. Vor allem in Deutschland nehmen sich viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nebenläufigkeitstheorie sowie das Leistungs- und Zuverlässigkeitanalyse an. Die Nebenläufigkeitstheorie befasst sich mit der Frage, wie möglichst viele Programme ohne Komplikationen zeitgleich ausgeführt werden können, wie zum Beispiel eine Verklemmungssituation. Bei der Leistungs- und Zuverlässigkeitsanalyse geht es unter anderem um die Feststellung, wie viele Rechnerschnitte im Durchschnitt für die Ausführung von Programmen oder Computersystemen gebraucht werden. „Die Exzellenz unserer Informatiker war Hauptgrund, weshalb wir die Konferenz in Aachen ausrichten durften“, so Katoen. „Wir rechnen mit mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“