RWTH erreicht Zwischenetappe bei der zweiten Runde der Exzellenzinitiative

25.08.2011

„Ich habe großen Respekt vor dem Ergebnis der intensiven Arbeit unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", freut sich RWTH-Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg. "Über Monate hinweg haben viele Angehörige unserer Universität in außerordentlichen Anstrengungen die Konzepte und Planungen für unsere Forschungsprojekte im Rahmen der Exzellenzinitiative bis zum Jahr 2017 erarbeitet." Die gebundenen Exemplare gehen jetzt mit der Unterschrift des Rektors termingerecht an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Wissenschaftsrat (WR).

  Urheberrecht: Foto: Peter Winandy Der Dank von RWTH-Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg geht an die zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus allen Gruppen und Fakultäten, die engagiert am Zustandekommen der insgesamt acht Exzellenzanträge beteiligt waren.

Von diesen beiden Einrichtungen hatte die Hochschule im März grünes Licht erhalten für die Einreichung von fünf Fortsetzungsanträgen und von drei neuen Vollanträgen. „Wir haben mit der Abgabe der acht Anträge nunmehr alle Chancen gewahrt, auch in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative gut abzuschneiden“, so Professor Schmachtenberg. "Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Beteiligten für ihre engagierte Mitwirkung. Statt in den wohlverdienten Urlaub zu gehen, musste noch manche Nachtschicht geleistet werden, um die Zwischenetappe planmäßig zu erreichen.“

Alle acht Anträge termingerecht fertiggestellt

Die RWTH Aachen ist im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bisher in allen drei Förderlinien erfolgreich. Jetzt wurden folgende Fortsetzungsanträge ausgearbeitet:

• das strategische Zukunftskonzept "RWTH 2020: Meeting Global Challenges",

• die Graduiertenschule "Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science” (AICES) als Qualitätsinstrument zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie

• die forschungsorientierten Exzellenzcluster

o "Universal Mobile Access to Information and Communication" (UMIC),

o "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" und

o "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse" (TMFB).

Darüber hinaus wurden folgende Vollanträge zu neuen Projekten eingereicht:

• die JARA-FIT „Graduate School Fundamentals of Future Information Technology“; diese Graduiertenschule wird im Rahmen der Forschungsallianz mit dem Forschungszentrum Jülich beantragt, der Jülich Aachen Research Alliance (JARA);

• die Graduiertenschule “Mobile Multimedia” (M3) sowie

• der Exzellenzcluster “Sustainable Buildings of the Future - Meeting Energy and Demographic Challenges”.

Durch die Exzellenzinitiative erhält die RWTH Aachen die Chance, innerhalb von wenigen Jahren ihr wissenschaftliches Profil deutlich zu schärfen und auf ihre Kernkompetenzen auszurichten. Im Rahmen der ersten Förderphase konnte die RWTH Aachen durch die Maßnahmen im Zukunftskonzept den Bereich der Naturwissenschaften stärken und die interdisziplinäre Forschung ausbauen. Ergänzend werden in der zweiten Antragsphase neue Maßnahmen ergriffen, um die Integration aller Bereiche der RWTH und auch des Forschungszentrums Jülich in das Forschungsgeschehen zu erreichen. Damit befindet sich die RWTH auf gutem Weg, ihr Ziel zu erreichen: die integrierte interdisziplinäre Technische Universität, die mit ihrer Forschung die großen Fragen unserer Zeit erfolgreich aufgreifen kann.

Nun gilt es, sich auf die anstehende Begutachtung des Zukunftskonzepts am 10./11. Januar 2012 vor Ort in Aachen durch eine international besetzte Expertenkommission des Wissenschaftsrates vorzubereiten. Die Ergebnisse der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs werden voraussichtlich am 15. Juni 2012 veröffentlicht. In dieser zweiten Programmphase wird die Fördersumme von 1,9 Milliarden auf 2,7 Milliarden Euro erhöht. Der Beginn der Förderung ist für den 1. November 2012 festgelegt.